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Die Bandbreiten sind explodiert. Heute hat jeder mehr Bandbreite zur Verfügung als benötigt. Warum also nicht die Bandbreite anderen zur Verfügung stellen?
Der Gedanke ist nicht neu. Allerdings sollte man sich überlegen, ob es Sinn macht, Wildfremden einen Zugang zum Internet bereitzustellen. Da man für die Daten die über die eigene IP versandt und empfangen werden rechtlich in der Verantwortung ist muß die Antwort darauf "Nein. Never Ever." sein.
Und genau hier setzt das spanische Unternehmen FON, das von Google und Skype mitfinanziert wird an. Als Fonero stellt man einen WLAN Router bereit über den andere nach Authentifizierung das Internet nutzen kann. Diese Verwendung dritter kriegt man dann angerechnet und kann dann andersweitig wiederum WLAN kostenfrei nutzen. In diesem "Geben und Nehmen Modell" ist mann dann ein "Linus". Wer keinen eigenen Zugang anbieten will oder kann, der zahlt dann eben dafür und ist ein kostenpflichtiger "Bill".
Im Großen und Ganzen ein einfaches Konzept, wenn es genügend "Linus" geben wird. Um dieses Modell zu pushen kann man bei FON einen modifizierten WLAN Router vom Typ Linksys oder Buffalo derzeit kostenfrei ordern und dann anderen zur Verfügung stellen.
Die Aktion ist zwar limitiert, aber immerhin kann dies dann dazu führen, das sich das System schnell etabliert. Ich währe sofort ein "Linus", wenn ich nicht einen Router sondern einen AP bereitstellen könnte. Allerdings ist hier in meiner Nachbarschaft ein derartig reger privater und universitärere WLAN Funkverkehr das sich glaub ich hier kaum jemand einloggen wird.
Trotzdem werde ich mir das bei Gelegenheit mal anschauen und, FON Teilnehmer in Stuttgart vorausgesetzt, gerne mal antesten.
Mir scheint, das nur die AGBs der Provider die ja in der Regel eine Nutzung Dritter verbieten diesem Konzept den Garaus machen könnten. Warten wirs mal ab.
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