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Seit einiger Zeit arbeitete ich mit der Firma C****s aus Oberhausen am Rhein zusammen. Diese bot im Rahmen eines Franchise bzw. freie Partner Programmes die Vermittlung von Aufträgen an. Fein, klappte auch anfänglich alles wunderbar. Doch mittlerweile hat das ein jähes Ende gefunden.
Obgleich die Arbeit anfangs doch interessant war hatte ich mittlerweile die Gängelung satt. Mit einer Selbständigkeit hatte das nichts mehr zu tun, auch die Umsatzentwicklung war nicht gerade zufriedenstellend (auch kein Wunder wenn man den DSL Markt betrachtet der nach wie vor den Hauptmarkt darstellt).
Schuld daran war natürlich nur ich. Da frage ich mich jedoch warum mich das monatlich viel Geld gekostet hat. Stets als "auf Abruf bereit" auf bessere Zeiten warten und monatlich auch noch Geld für Werbung in diese Firma investieren? Wohlgemerkt, keine Eigenwerbung sondern Werbung für eine zentrale Rufnummer die mir dann die Aufträge weiterleitet- oder einem anderen Partner...
Auch frage ich mich warum ein Franchise Betreuer nichts besseres zu tun hatte als die Franchisenehmer permanent unter Druck zu setzen und mit riesem Trara neue Großprojekte ankündigte die allerdings stets im Sande verliefen...
Die Expansion meiner bisherigen Unternehmung csw-com in diesem Rahmen ist also gründlich schiefgelaufen, und meine Dienstleistungen im Bereich Linux, Internet und OpenSource sind so nicht möglich gewesen. Sieht man sich dann den versprochenen und nicht erreichten Anteil an Firmenkunden an und die für Rollouts verhandelten Preise dann muß man sich eingestehen das dies doch der falsche Weg war.
Und da ich mittlerweile Papa werde ist es mir wichtiger wieder in interessanteren und rentableren Tätigkeitsfeldern unterwegs zu sein. Dann war da noch die Sache mit einer Mail an meine betreuten Kunden, die in meinem Namen und von mir unterschrieben eine Empfehlung für Windows Vista aussprach (wohl darum weil man sich auf der Microsoft Seite vertreten sah). Also eigentlich nicht das was ich derzeit empfehle, und vor allem kam die Mail weder von mir, noch kannte ich deren Inhalt oder Empfänger. Das nimmt man allerdings in Oberhausen auf die leichte Schulter. Ich jedoch nicht, so etwas hat noch niemand gemacht mit dem ich zusammengearbeitet habe. Ob das ganze noch ein anwaltliches Nachspiel hat weiß ich auch nicht, zu groß erscheint mir der Aufwand. Obgleich ich meiner Meinung (und der eines Anwaltes) nach diesen Rechtsstreit nur gewinnen kann. Aber ich mag Anwalt und Gericht und Klagerei nicht...
Am Ende kann ich dann doch nur sagen Franchise? Nein Danke. Dann lieber Freiheit und Unsicherheit. Das ist mit Sicherheit besser fürs Gemüt und die Nerven. Ab jetzt mit viel Schwung wieder Linux, Internet und Opensource.
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